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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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54 3 Paul Jones

Wort über die Möglichkeit einer nähern Familienverbindung ver⸗ mittelſt des Barons Lectvur fallen.„Wie?“ dachte Ma⸗ nuel,„wäre eine Verbindung Margarethens mit Leetvur nicht ein Mittel das Anſehen wieder zu erlangen, welches mein Vater einſt bei Hofe genoß?“ Es war ihm daher eben recht, wenn Lectour, ohne noch das junge Mädchen zu kennen, von ſeiner brüderlichen Freundſchaft ſprach, die bald noch durch ein neues Band befeſtigt werden ſollte. Auch der alten Marquiſe kam dieſe Combination ſehr gelegen, indem dadurch ihrem Sohne der Weg zu Ehrenſtellen gebahnt werden mochte. Die Heirath ward zwiſchen den beiden Familien abgeſchloſſen und Marga⸗ rethe mit dem gefaßten Entſchluſſe bekannt gemacht, wie man einem Verbrecher ſein Todesurtheil bekannt zu machen pflegt. Eben jetzt aber kam nun Manuel, dem Bräutigam 2—4 Tage vorauseilend, auf ſein Familienſchloß, um ſeiner Mutter zu melden, daß alles nach ihrem Wunſche gegangen ſei. Mit den kühnſten Entwürfen des Ehrgeizes im Herzen fuhr der junge

Graf auf das düſtre Schloß ſeiner Ahnen zu, das mit ſeinen

finſtern Mauern und Thürmchen und mit ſeinem grasreichen Hofe ſich gar ſonderbar neben dem freudeſtrahlenden Geſichte des Jünglings ausnahm. Dieſes Schloß lag anderthalb Stunden

von jeder menſchlichen Wohnung entfernt. Eine Seite deſſelben

ging nach dem Meere hinaus, welches dort ſo ſtürmiſch war, daß man ihm den Namen des wilden Oceans beigelegt hatte; die

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