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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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Paul Jones

liſirte Schiff keineswegs mehr ein bloßer Punkt am Horizonte, ſondern bereits zu einer Pyramide mit Segeln und Takelwerk emporwachſen. Aller Blicke ruhten darauf; obgleich kein aus⸗ drücklicher Befehl zum Kampfe gegeben worden war, ſo hatte doch ſchon jedermann ſeine Vorkehrungen getroffen, als könnte nichts Andres erfolgen. Dies war das tiefe feierliche Schweigen an Bord der Indianerin, wie es auf Kriegsſchiffen ſtets dem entſcheidenden Befehle des Capitäns vorauszugehen pflegt. Wie früher die Segel, ſo tauchte allmählich auch der Rumpf des feind⸗ lichen Schiffes aus dem Waſſer empor. Man konnte ſchyn be⸗ merken, daß es ein Fahrzeug von 36 Kanonen und alſo der In⸗ dianerin etwas überlegen war. Da es übrigens gleich der Fregatte ohne Flagge auf der Spitze ſegelte und die Mannſchaft in ſeinem Rumpfe verbarg, ſo konnte man unmöglich entdecken, welcher Nation es angehörte, wenn es ſich nicht ſonſt zu erkennen geben wollte.

„Aha,“ ſagte der Capitän zum Lieutenant,„wir werden hier einen kleinen Maskenball mit aufführen. Laſſen Sie etliche Flaggen nach einander aufhiſſen, Arthur; wir wollen den Fremdlingen einen Beweis geben, daß der Indianerin gleich einer Coquette mehrere Verkleidungen zu Gebote ſtehen. Und Sie, Herr Walter, laſſen Sie die Mannſchaft zu den Waffen greifen, denn in dieſen Gewäſſern können wir doch nur einem Feinde begegnen.“