Paul Jones
3.
Weshalb der Capitän Paul die Küſte der Bretagne be⸗ ſucht hatte, dies iſt für den Gang unſter Geſchichte ohne Be⸗ deutung; daher werden unſre Leſer über dieſen Punkt in derſelben Ungewißheit bleiben wie die Bewohner von Port⸗Lonis. Wäh⸗ rend indeſſen die letztern zurückbleiben mußten, haben wir den Vortheil, die geheimnißvolle Fregatte auf ihrer abenteuerlichen Meerfahrt beobachten zu können.
Das Wetter war ſo ſchön, wie man es in jenen Gegenden zu Anfange des Herbſtes kaum ſchöner verlangen kann. Die In⸗ dianerin ſegelte wacker vor dem Winde. Abgeſehen von einigen am Steuer beſchäftigten Männern vergnügte ſich die Schiffsmann⸗ ſchaft auf verſchiedenen Punkten des Fahrzeugs zerſtreut nach ihrer Weiſe, weil ſie dem Himmel die Beharrlichkeit des günſtigen Wetters angeſehen hatten. Da rief plötzlich eine Stimme aus dem Maſtkorbe herab:„Holla, he! ein Segel!“
„Holla!“ ſchrie nun auch der vornſtehende Hochbvotsmann, „ein Segel, Herr Officier von der Wache! Melden Sie es dem Capitän!“
„Ein Segel, ein Segel!“ wiederholten jetzt die Matroſen auf dem Verdeck, denn eben hatte eine Welle das Fahrzeug ſo ge⸗ hoben, daß die geübten Angen der Seeleute am äußerſten Hori⸗
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