54 Paul Jones
Segel geht, einen gewiſſen Luſignan an Bord zu nehmen und in Cayenne auszuſetzen, da derſelbe zur Deportation auf immer verurtheilt iſt. Während der Ueberfahrt ſpeiſtt der Verurtheilte in ſeiner Kajüte und iſt durchaus von der Schiffsmannſchaft fern zu halten.“
„Iſt die Ordre in gehöriger Form?“ fragte Graf Manuel.
„Völlig, mein Herr,“ antwortete Capitän Paul.
„Und ſind Sie geſonnen dieſelbe zu übernehmen?“
„Stehe ich nicht unter den Befehlen des Marine-Mini⸗ ſteriums?“
„Demnach dürfte ich Ihnen den Gefangenen zuſenden?“
„Wenn es Ihnen gefällig iſt, Herr Graf; nur muß ich bitten, ſo ſchleunig als möglich, denn ich gedenke nicht lange mehr an dieſer Küſte zu weilen.“
„Ich werde Sie nicht warten laſſen.“
„Weiter hatten Sie mir nichts zu ſagen?“
„Weiter nichts, ſobald ich meinen Dank hinzugefügt habe.“
„Fügen Sie nichts hinzu, Herr Graf. Das Miniſterium gebietet, und ich gehorche; indem ich meine Pflicht erfülle, er⸗ weiſe ich Ihnen keinen Dienſt.“
Nach dieſen Worten verbeugten ſich die Ofſiciere abermals vor einander und ihr Abſchied war ebenſo kalt als ihre erſte Begegnung.
Wieder auf dem Verdeck angekommen, fragte Mannel


