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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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12 Paul Jones

die Grüße der Schildwachen und verſchwand durch das Thor den Blicken der Nachſchauenden.

In einem Seehafen iſt doch nichts alltäglicher als daß ein Officier über die Rhede kommt und in ein Fort geht, gleichwohl waren jetzt alle Anweſende außerordentlich geſpannt; es befand ſich unter der zahlreichen Menge dort an der Küſte vielleicht nicht ein Einziger, welcher den Beſuch dieſes Officiers beim Feſtungs⸗ commandanten nicht mit dem Schiffe in Beziehung gebracht hätte, von dem ſchon ſo mannigfache Vermuthungen aufgeſtellt worden waren. Sowie daher der junge Fähndrich wieder zum Feſtungs⸗ thore herauskam, ſah er ſich plötzlich ganz umzingelt. Er ſchien nicht übel Luſt zu haben ſich mit dem Stöckchen Luft zu machen, das er in der Hand hielt, wenigſtens ließ er es ein paarmal ſehr vernehmlich durch die Luft pfeifen; plötzlich aber fielen ſeine Augen auf den Grafen Manuel, wodurch er auf andre Ge⸗ danken kam; das vornehme Ausſehen und die ſchmucke Uniform des jungen Mannes contraſtirten mit dem Thun und der Tracht des ihn umgebenden Haufens ſo wohlthätig, daß der Fremde auf

ihn zu ging, während dieſer ſi ch gleichfalls näherte.

Ein Blick der beiden Officiere war hinreichend ſich gegen⸗ ſeitig als Leute von Stand und Bildung zu erkennen. Demnach begrüßten ſie einander mit jener leichten Anmuth und zuprrken⸗ menden Zutraulichkeit, wie ſie den jungen Cavalieren eſonder der damaligen Zeit ſo hethimic war.