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Sie ſtanden unbeweglich da, gefärbt von einer röthlichen Schattirung, dem Rückſtrahl der letzten Flammen des Scheiterhaufens.
Der Prinz von Condé ſchien in eine ſchwer⸗ müthige Träumerei verſunken.
Der Admiral von Coligny ſann tief nach.
Auf einmal erhob ſich ein Mann von hohem Wuchs und in einen großen Mantel gehüllt vor ihnen, ohne daß ſie in ihrem tiefen Kummer das Getöne ſeiner Schritte gehört hätten.
„Wer iſt da?“ fragten die beiden Männer, in⸗ dem ſie zuſammenfuhren und mechaniſch nach ihren Degen griffen.
„Ein Mann,“ antwortete der neue Ankömmling, „den Ihr, Herr Admiral, geſtern Abend mit einem Geſpräche beehrt habt, und der beim Weggehen von Cuch wahrſcheinlich ermordet worden ware, wenn der Herr Prinz ihm nicht Hülfe geleiſtet hätte.“
So ſprechend hatte ſich der neue Ankömmling, nachdem er feinen breitrandigen Fils abgenommen und den Admiral gegrüßt, gegen den Prinzen von Condé gekehrt und ſich vor ihm noch tiefer verbeugt, als vor dem Admiral.
Der Prinz und der Admiral erkannten ihn.
„Der Baron de la Renaudie!“ riefen Beide zugleich.
La Renaudie machte ſeinen Arm von dem Mantel los und ſtreckte ihn lebhaft gegen den Admiral aus.
Aber ſo raſch ſeine Bewegung war, ſo kam eine dritte Hand der ſeinigen zuvor.
Es war die Hand des Prinzen von Condé.
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