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„Alſo hält man noch immer an dieſer unglaub⸗ lichen Verbindung feſt?“
„Mehr als je, gnädigſter Herr.“
„Ich weiß nicht warum,“ ſagte der Prinz,„aber ich habe in meinem Kopf, ich ſollte ſagen in mei⸗ nem Herzen, den geheimen Gedanken, daß ſie nie zu Stande kommen werde.“
„Wahrhaftig, mein Prinz, ich würde Angſt be⸗ kommen, wenn Ihr nicht ein ſo ſchlechter Prophet wäret.“
„Gütiger Gott! Wer hat denn meine aſtrolo⸗ giſche Wiſſenſchaft bei Euch ſo ſehr in Verruf ge⸗ bracht?“
„Ihr ſelbſt, Prinz.“
„Und wie das?“
„Indem Ihr mir prophezeitet, daß ich Euch lie⸗ ben würde.“
„Hab ich das wirklich prophezeit?“
„Oh, ich ſehe, daß Ihr den Tag des wunder⸗ baren Fiſchfangs vergeſſen habt.“
„Um ihn zu vergeſſen, mein Fräulein, müßte ich die Maſchen des Netzes zerriſſen haben, worin Ihr mich an dieſem Tage finget.“
„Oh Prinz, Ihr würdet beſſer von einem Netz ſprechen, worin Ihr Euch ſelbſt gefangen habt. Ich habe, Gott ſei Dank, niemals ein Netz ausgeſpannt, womit es auf Euch abgeſehen geweſen wäre.“
„Nein; aber Ihr habt mich an Euch gelockt wie jene Sirenen, von denen Horaz ſpricht.“
„Oh,“ ſagte Fräulein von St. André, die, wie damals alle Damen, die beinahe eben ſo gelehrt als galant waren, Latein verſtand,„desinit in
— Seee


