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Ihr, ja ſogar noch näſſer, weil. ich drei oder vier Zoll mehr habe als Ihr.“
„Ihr wollt alſo ſagen, daß ich ein Knirps ſei?“
„Das iſt mir nicht eingefallen, mein Herr.“
„Ein Zwerg?“
„Das wäre eine ungerechtfertigte Beleidigung. Ihr habt beinahe fünf Fuß, mein Herr.“
„Ich weiß nicht, warum ich Dich nicht ins Waſ⸗ ſer werfe!“ ruft Landry.
„Ach ja, ins Waſſer! ins Waſſer!“ ſagten meh⸗ rere Stimmen.
„Wenn Ihr mich ins Waſſer werfet, mein Herr,“ ſagte der junge Mann mit ſeiner gewöhn⸗ lichen Höflichkeit,„ſo würdet Ihr nichtsdeſtoweniger naß werden.“
Da der junge Mann durch dieſe Antwort be⸗ wieſen hatte, daß er für ſich allein mehr Geiſt be⸗ ſaß als alle Andern, ſo kehrten ſich alle Andern gegen ihn. Ein großer Kerl trat heran und ſagte halb ſpöttiſch, halb drohend zu ihm:
„Sag einmal, Du Spitzbube, warum behaupteſt Du, daß es in dieſem Augenblick regne?“
„Weil ich Tropfen geſpürt habe.“
„Tropfen!“ rief Landry.„Wenn es Tropfen regnet, ſo iſt Dieß noch kein ſtarker Regen, und er hat ausdrücklich geſagt, daß es tüchtig regnen werde.“
„Du ſtehſt alſo mit einem Aſtrologen in Ver⸗ bindung?“ ſagte der große Kerl.
„Ich ſtehe mit Niemand in Verbindung, mein Herr,“ antwortete der junge Mann, der ſich zu är⸗ S anfing,„nicht einmal mit Euch, der Ihr mich
utzet.“


