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und das Warten mich langweilt, da ferner die Langeweile mich zum Gehen veranlaßt, ſo ſehe ich auf den Boden, um meine Schuhe nicht an den Scherben zu zerreißen, womit der Raſen überſäet iſt; wenn ich dann lang genug auf den Boden ge⸗ ſehen habe, ſo ſehe ich in den Fluß; endlich, wenn ich lang genug in den Fluß geſehen habe, ſo ſehe ich zum Himmel hinauf.“
Der Spießhürger nahm dieſe Erklärung nicht für Das was ſie war, nämlich für die reine und einfache Wahrheit, ſondern glaubte ſich myſtificirt und wurde roth wie die Klatſchroſen, die man von Ferne in den Klee⸗ und Kornfeldern ſchimmern ſah.
„Und gedenket Ihr, junger Mann,“ fragte er, indem er ſich herausfordernd auf ſeine linke Hüfte ſtützte und gewaltig in die Bruſt warf,„gedenket Ihr dieſe langweilige Beſchäftigung noch lange zu treiben?“
„Ich gedachte ſie noch bis zu dem Augenblick zu treiben, wo mein Freund zu mir kommen würde, mein Herr, aber“— der junge Mann ſchaute zum Himmel empor—„ich glaube nicht, daß ich war⸗ ten kann, bis es ihm gefällig iſt...“
„Und warum wollt Ihr nicht auf ihn warten?“
„Weil es dergeſtalt regnen wird, mein Herr, daß weder Sie, noch ich, noch ſonſt Jemand in einer Viertelſtunde noch im Freien bleiben können.“
„Ihr ſagt, es weide regnen?“ fragte der Spieß⸗ bürger mit der Miene eines Menſchen, welcher glaubt, daß man ſich über ihn luſtig mache.
„Ja, und zwar tüchtig, mein Herr,“ antwortete der junge Mann ruhig.
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