Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 182—

— Nein, mein Herr! Ich will nur ſehen, ob Sie fähig ſind, etwas zu thun, was mir angenehm iſt.

— Rede, mein Kind, rede!

— Ich höre, daß Herr Triſtan morgen dieſes Haus verläßt.

— Triſtan?

— Ja.

— Warum?

— Weil es mir gefällt.

— Wenn es mir aber gefällt, daß er bleibt? Herr Triſtan iſt ein liebenswürdiger junger Mann, den ich nur loben kann.

— So bleibt Ihnen die Wahl zwiſchen Ihrer Frau und ihm.

— Warum?

— Weil er mich beleidigt hat.

— Hat er vielleicht vergeſſen, Dir den Hof zu ma⸗ chen? ſprach Herr Van⸗Dick, dem die Sache Spaß zu machen ſchien.

— Sind Sie vielleicht gekommen, um mir Imper⸗ tinenzen zu ſagen, mein Herr?

— Darf man denn nicht ſcherzen? — Nein; in ernſten Sachen nicht. — So! Was hat er Ihnen denn zu Leide gethan

————————————————