———
— 181—
— O durchaus nicht, bleiben Sie! Um für den Abend Frieden zu haben, will ich zu ihr gehen.
Mit dem Ausdrucke des Verdruſſes warf der Lein⸗ wandhändler ſeine Serviette auf den Tiſch.
— Iſt ſie in ihrem Zimmer? fragte er, indem er an Lotte vorbeiging.
— Ich möchte wohl wiſſen, ſprach Triſtan bei ſich ſelbſt, als Herr Van⸗Dick und Lotte den Saal verlaſſen, was die gute Madame Van⸗Dick ihrem Manne ſagen wird. Das iſt nun das Reſultat einer aufrichtigen Freundſchaft, ohne den Brief zu rechnen, den ſie für Wilhelm zur Poſt geſandt hat. Wie wird ſie mich darin behandeln!
Herr Van⸗Dick war zu ſeiner Frau gegangen. Sie ging mit großen Schritten im Zimmer auf und ab, als er eintrat.
— Nun, was wollen Sie von mir? ſprach er.
— Nicht übel, ſprach die Dame, wenn man Sie ſprechen will, muß man dreimal ſchicken.
— Beſte Frau, ich hatte einen großen Hunger. Was Du mir ſagen willſt, iſt wahrſcheinlich nicht ſehr dringendy varumn zögerte ich ein wenig, den Tiſch zu verlaſſen.
— Sehr artig!
— Wenn Du mich haſt rufen laſſen, um mir Grob⸗ heiten zu ſagen, gehe ich wieder.


