nachdem ich ihn zur Thür hinausgeworfen, ihm die Wei⸗
ſung zukommen ließ, für immer das Haus des Herrn Van⸗Dick zu verlaſſen. In dem Augenblicke, wo ich Dir ſchreibe, bin ich noch ſo bewegt von dieſer Scene, daß mir die Hand zittert. Ich wollte dieſen Brief nicht mit der Erzählung von ſolchen Sachen beginnen, damit die erſten Worte, die Du von mir lieſeſt, nicht eine ſchlechte Neuigkeit enthalten.
„Du begreifſt die Gründe, welche mich veranlaſſen, dieſes alles Dir zu ſchreiben. Du liebſt dieſen Mann, und da er ſehr ſchlau und fein iſt, könnte er leicht ſeine Schlauheit und Deine Freundſchaft benutzen, um Dir irgend eine Lüge auf meine Rechnung aufzubürden und mir ſo Deine Liebe und Achtung, zwei Sachen, die mir in der Welt am theuerſten ſind, entwenden.
„Schreibe ihm übrigens nicht, mache ihm durchaus keinen Vorwurf über das Geſchehene und gewähre ihm das Vergnügen nicht, zu glauben, er habe Dir wehe
gethan. O, welch ein ſchlechter Menſch! Schreibe mir
ſo ſchnell als möglich, ob er Dir mein Portrait einge⸗ händigt hat, denn ich zittere bei dem Gedanken, daß er es behalten und, wenn er einmal aus dem Hauſe iſt, als ein Zeichen ſeines Sieges benützt.


