Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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Nachdem Herr Van⸗Dick und Triſtan noch einen Spaziergang durch den Garten gemacht, meldete ein Die⸗ ner, daß das Frühſtück ſervirt ſei. Die beiden Männer gingen hierauf in den Speiſeſaal, wo ſie Madame Van⸗ Dick antrafen. Die Dame hatte die Fenſtervorhänge ſo dicht verſchloſſen, daß man in dem Zimmer bei dem erſten Eintritte aus dem hellen Tage kaum die Gegenſtände zu unterſcheiden vermochte.

— Was Teufel, ſprach Herr Van⸗Dick, was ſoll denn das bedeuten?

— Es geſchah der Hitze wegen, mein Freund, und dann auch übt das Licht einen nachtheiligen Einfluß auf meine Augen aus.

— Aber warum wendeſt Du dem Lichte den Rücken zu? Dieſer Saal kommt mir beinahe wie ein Grab vor.

Mit dieſen Worten ſchob Herr Van⸗Dick eigenhändig die Vorhänge eines der Fenſter zurück.

— So, ſprach er, wird dem Geſchmacke aller genügt ſein; ein geſchloſſener Vorhang für Dich, ein offener für uns, denn ich denke, Herr Triſtan wird das Licht eben ſo lieben, als ich.

Aber Triſtan, der bemerkte, daß Madame Van⸗Dick rothgeweinte Augen hatte und ſelbſt jetzt noch ihre Thrä⸗ nen zurückzuhalten ſuchte, verſtand, warum ſie nicht in den