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— 129— — Ich bitte.
— Weil er Sie liebt. 4
— Wiſſen Sie auch, ob das, was ihn glücklich macht, mir Vergnügen gewähren würde und daß der Tauſch, den Sie in Ihrer Ergebung beabſichtigen, nur ei⸗ nem von beiden angenehm iſt?
— Ich bin überzeugt, Madame, daß Sie Wilhelm's Wunſch theilen.
— Was läßt Sie das glauben?
— Das, was ich glaube geſehen zu haben.
— Sie täuſchen ſich in dem, was Sie geſehen ha⸗ ben, und in dem, was Sie glauben.
— Dann beklage ich ihn.
— Herr Wilhelm iſt ein Freund, der mich liebt, und den ich wie eine Freundin wieder liebe; er wird aber mit den Angelegenheiten, welche ſeine Reiſe nöthig machten, ſo beſchäftigt ſein, daß er ſich um ſeine zurückgelaſſenen Freunde wenig kümmert, deſſen bin ich gewiß.
— Sie ſind undankbar.
— Nein, ich kenne Wilhelm, nichts weiter.
— Bedauern Sie ihn nicht?
— Seine Reiſe war nothwendig. Herr Triſtan, Sie
ſcheinen von mir in Bezug auf Wilhelm irgend eine Er⸗
Die Holländerin. 1. 9


