Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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— Jetzt wiſſen Sie doch, was Sie davon zu halten haben, nicht wahr?

— O Himmel!

— Werden Sie mich noch länger in Verdacht haben?

— Man könnte mir noch wahrſcheinlichere Sachen ſagen, ich würde ſie nicht glauben.

— Daran werden Sie wohl thun, denn ich ſchwöre Ihnen, daß dies das allerletzte iſt, woran ich denken werde.

Unter dieſem Geſpräche waren die beiden Freunde bei der Diligence angelangt.

Wilhelm begegnete einigen bekannten Perſonen, die er grüßte; er entfernte ſich aber raſch von ihnen, denn er mußte noch von Euphraſia reden. Man hörte es an ſeinen Wor⸗ ten, daß ihm das Herz gewaltig klopfte und ſelbſt dann, als er von andern Sachen ſprach, als von ſeiner Liebe, verrieth das Behen ſeiner Lippen und das Stocken ſeiner Rede, daß die Heiterkeit ſeines Geiſtes ſeinem Herzen folgte, und das Herz weder dort war, wo er ſich befand, noch wohin er ging.

— Sie werden mir doch ſchreiben? fragte er.

— Ja.

— Und werden mit ihr von mir reden?

— Gewiß.