ſeufzte. Dann gelangte er an das Fenſter, ſtieg hinein, und Triſtan hörte nichts mehr.
— Nicht übel! dachte Triſtan. Die Balcon⸗Stene aus Shakeſpeare's Romeo und Julia.
Nachdem er das Fenſter geſchloſſen, wollte er ſich wieder zu Bette legen, da glaubte er aber auf dem Cor⸗ ridor ein Geräuſch zu vernehmen. Er öffnete die Thür ſeines Zimmers, ging leiſe bis zur Eingangsthür und legte. ſein Ohr an das Schlüſſelloch.
— Lotte, ſprach eine Stimme, in der Triſtan die des Herrn Van⸗Dick erkannte, wo zum Teufel ſteckſt Du denn?
— Hier bin ich! — Warum entläufſt Du mir denn immer? — Ich fürchte, daß Madame mich hört.
— Meine Frau ſchläft.
— Gewiß? 5
— Ganz gewiß! di
Die Stimmen entfernten ſich und Triſtan glaubte 3 wahrzunehmen, daß ſie die Treppe hinaufgingen, die zu 8. dem Stockwerke über ſeinem Zimmer führte. A
— Lotte, ſprach er leiſe zu ſich ſelbſt, iſt das große, C dicke Mädchen, das ich heute einige Male geſehen. Nicht 8 übel! Ich befinde mich zwiſchen zwei Liebſchaften. Unter 6
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mir Shakeſpeare, über mir Moliere. Im erſten Stockwe


