in
ut
4. ℳ —
in einem halb ſpröden, halb ſüßen Tone, und wäre Triſtan nicht zugegen geweſen, den Madame nuchläſſig grüßte, hätte man das Süße deſſelben nicht bemerkt.
— Wir ſind da, beſte Freundin, wir ſind da. Ich ſprach ſo eben mit dieſem Herrn über unſern Eduard. Herr Triſtan, fuhr er fort, indem er auf unſern Freund deu⸗ tete, ein junger Mann von großem Verdienſt, der ſich der Erziehung unſers Sohnes unterziehen will.
Madame Van⸗Dick grüßte noch einmal den neuen Gaſt, der ſich bei der Schmeichelei des Gatten mit großer Beſcheidenheit verbeugte und reſpectvoll den Gruß der Gat⸗ tin erwiderte.
— Seit vier Tagen erwarten wir Sie ſchon, fuhr die Dame zu dem Holländer gewendet fort, wir hatten ſchon Angſt um Sie.
— Ach mein Gott, Madame! ſprach Triſtan, daran trage ich allein die Schuld, denn ich glaube, daß ich Herrn Van⸗Dick's Ankunft verzögert habe. Ich allein bin an⸗ zuklagen und, einmal angeklagt, reklamire ich Ihre Huld und Nachſicht, damit ich nicht mit einer traurigen Em⸗ pfehlung in dieſes Haus trete.
Si ſind begnadigt, mein Herr, ſprach Madame Van⸗Dick mit einem Lächeln, welches Triſtan dafür zu
danken ſchien, daß er die Autorität der Frau errathen. Die Holländerin. I. 4
——


