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Die Verwunderung des Knaben verwandelte ſich in Schrecken. Triſtan bemerkte es und ſprach zu ihm:
— Fürchten Sie nichts, mein kleiner Freund, ich bin kein gewöhnlicher Schulmeiſter, Sie werden mir bald gut ſein.
Bei dieſen Worten ſtrich er dem Kinde freundſchaftlich die blonden Locken. Als es ſich von dem erſten Schrecken erholt hatte, ſprach es lebhaft zu Herrn Van⸗Dick:
— Mama iſt aufgeſtanden, ich werde zu ihr gehen und ihr ſagen, daß Du angekommen biſt!
— Geh, mein Kind!
Der Knabe lief die Treppe zum erſten Stockwerke hinab, wo man ihn mit kindlicher Unbefangenheit die Thür öffnen hörte.
Eine halbe Stunde ſpäter lehnten die beiden Männer in der Brüſtung eines Fenſters, das vom Erdgeſchoſſe nach dem Garten hinausging, plauderten mit einander und be⸗ trachteten die Blumen und Bäume. Madame Van⸗Dick war herabgeſtiegen und nachdem ſie ihren Mann geſucht hatte, trat ſie endlich in den Speiſeſaal, wo ſie ihn erblickte.
Die beiden Männer am Fenſter hörten ſie nicht kom⸗ men, ſo daß ſie ſich ihrem Manne näherte und ihn auf die Achſel ſchlug.
— Faſt eine Stunde ſchon ſuche ich Sie, ſprach ſie


