Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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— So ſchicke ich meinen Sohn in eine Penſion.

— Ah, Gerr Van⸗Dick!

— Ich kann Sie nicht aller Ihrer Zeit berauben.

— Sie machen mich aber glücklich, wenn—

— Kurz und bündig— was kann ich thun, um Ihnen einen Gegendienſt zu leiſten?

— Bewahren Sie mir Ihre Freundſchaft, das iſt mir der höchſte Preis.

— Die haben Sie bereits.

— Dann wünſche ich nichts mehr.

— Nach Belieben, ſprach der Holländer und reichte Triſtan eine Hand, während die andere aus dem Wagen fuhr und durch Klopfen die Aſche aus der Pfeife räumte — nach Belieben, mein Haus iſt das Ihrige.

Triſtan weinte faſt Thränen der Dankbarkeit.

Von dieſem Augenblicke an hätte man glauben mö⸗ gen, daß der Tenor und der Kaufmann ſich bereits ſeit zwanzig Jahren gekannt hätten.

Triſtan machte jeden Tag merkliche Fortſchritte in der Achtung und Freundſchaft des Herrn Van⸗Dick. Während der langen Reiſe fertigte er Zeichnungen, die der Holländer mit größerm Vergnügen betrachtete, als die koſtbaren BVilder, welche ſeine Zimmer ſchmückten.

— Reizend, reizend! rief Herr Van⸗Dick, indem er