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rück und flüſterte leiſe:„der Mann iſt ſehr glücklich!“ Ein tiefer Seufzer folgte dieſer Aeußerung und hätte Herr Van⸗Dick nicht ein Zeitungsblatt aus der Taſche ge⸗ zogen und ſich zum Leſen angeſchickt, ſo würde er wahr⸗ genommen haben, daß ſein Nachbar ſich in ein tiefes Nachdenken verlor.
Bei dem Anblicke des Glückes drückt die Laſt des unglückes doppelt ſchwer. Dies empfand in dieſem Augen⸗ blicke unſer junge Reiſende, der ohne Vaterland, ohne Familie und ohne Vermögen einem ungewiſſen Ziele ent⸗ gegenging, oder richtiger geſagt, ohne Ziel reiſ'te. Triſtan war zuletzt Tenoriſt am Theater zu Mailand geweſen, und noch vor kurzer Zeit hätte er den reichen, gemüth⸗ lichen Holländer nicht beneidet, da er ſich alles deſſen zu erfreuen gehabt, was das Leben angenehm machtz doch in dieſem Augenblicke, von den Frauen betrogen und durch ſie ſeiner Stellung beraubt, ſchien ihm das Loos ſeines Reiſegefährten ſehr beneidenswerth, der mit großer Zu⸗ friedenheit ſeine Doſe öffnete, eine Priſe wohlriechenden
Tabaks ſchnupfte und ruhig das Zeitungsblatt entfaltete. Aus dem geöffneten Journale fiel ein Brief zur cri
daß es Herr Van⸗Dick merkte. Triſtun hob ihn auf und überreichte ihn ſeinem Beſitzer.


