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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Bewohnern einigen Schrecken einzujagen, erlaubte er ſeinen leichten Truppen einen Angriff, der erſt mitten auf dem Pont⸗neuf anhielt. Dieſer war im ahr 1578 von Ducerceau erbaut worden und da⸗ mals wirklich die neue Brücke. Juſt, an der Stelle, wo der Angriff aufhörte, ſteht jetzt die Reiterſtatue Heinrichs IV. Egmont rückte mit einer ſpaniſchen Armee heran. Man mußte ſich zurückziehen. Nayenne und Egmont bewirkten ihre Vereini⸗ gung und verfolgten Heinrich IV, welchen ſie in den Ebenen von Jyry erreichten oder der ſie vielmehr

dort erwartete.

Auch hier ſprach unſer Held, der vor dem Feinde ſo groß und vor ſeinen Maitreſſen ſo ſchwach war, wieder einige jener Worte, die ſo populär gewor⸗ den ſind, daß man ſie bei einer Arbeit wie die unſerige unmöglich übergehen kann.

Im Augenblick des Angriffs ſagte er:

„Cameraden, Ihr ſeid Franzoſen und dort ſteht der Feind. Wenn Ihr Eure Fahnen verlieret, ſo ſammelt Euch um den weißen Federbuſch Eures Königs. Ihr werdet ihn ſtets auf dem Wege der Ehre finden.“

Da er Tags zuvor einen ſeiner tapferſten Die⸗ ner, den Oberſt Schomberg, durch ein hartes Wort beleidigt hatte, ſo ſprengte er im Angeſicht der gan⸗ zen Armee zu ihm hin und ſagte laut genug, daß man ihn fern wie nah hören konnte:

„Oberſt Schomberg, der Kampf beginnt; es kann ſich fügen, daß ich umkomme, und da wäre es nicht recht, wenn ich die Ehre eines tapfern Edelmanns

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