wirk⸗
ſein wille nter⸗ errn der
Ehre den, mahl
von war Ge⸗
Wi⸗ ſtete, trö⸗ elche ntin,
her⸗ März von von
Im innt, ihre ngte rio⸗ ndli⸗
63
chen und ſchriftlichen Verkehr den Titel Mutter zu geben. Dieſer Titel war offenbar eine große Ehre, und ſie hielt, wie es ſcheint, ſehr darauf, denn als ſie in ihrem neunzigſten Jahre am Sterben war und der Prior von Fontevrault, der ihr beiſtand, bei Ueberreichung der Hoſtie zu ihr ſagte:„meine Schweſter, empfanget das heilige Viaticum;“ da ſchaute ſie ihm feſt ins Geſicht und ſagte:
„Sagt meine Mutter; eine königliche Ver⸗ ordnung befiehlt es Euch.“
Sie hatte nicht immer Urſache gehabt mit den Verordnungen, die ihretwegen erlaſſen wurden, ſo zufrieden zu ſein. Der Präſident Harlay unter andern hatte eine ſolche erlaſſen, die ihr dermaßen zu Herzen ging, daß ſie ſich wüthend zu ihm begab, ihn beinahe injurirte und ihre Anrede mit,den Wor⸗ ten ſchloß:
„Wißt Ihr denn nicht, mein Herr, daß ich vom Blute Heinrichs IV ſtamme?“
„Oh ja, ja Madame, Ihr ſtammt davon,“ ant⸗ ſ der Präſident,„und zwar vom allerfeurig⸗ ten.“
Ihre Mutter heirathete im Jahre 1630, d. h. in ihrem einundvierzigſten Jahr Franz de I»Hopi⸗ tal, Herrn von Hallier, der ſie, wie ſein Geſchicht⸗ ſchreiber ſagt, als Fürſtenwittwe betrachtete.
Ihrſeht, liebe Leſer, daß man Alles in Einklang bringen kann, und daß Diejenigen die ſich an den Dingen ſtoßen, ſtatt ganz einfach den geſtickten Man⸗ tel der Worte darüber zu werfen, große Einfalts⸗ pinſel ſind.
„Apropos, wir hatten vergeſſen zu ſagen, daß


