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Heinrich IV / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von Gottlob Fink
Entstehung
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Ich breche am Donnerſtag nach Pons auf, wo ich Euch näher bin, aber mich nicht lange aufhalten werde. Meine Seele, behaltet mich in freundlichem Andenken; glaubet, daß meine Treue rein und flecken⸗ los iſt; es hat ihres gleichen nie gegeben. Wenn das Euch Zufriedenheit bringt, ſo lebet glücklich. Heinrich.“

Die nähere Verbindung entſtand in Mont de Marſan. Hier wohnte die ſchöne Wittwe und ging, wenn man d'Aubigné glauben darf, tagtäglich in die Meſſe, begleitet von Esprit, von der kleinen Lambert, von einem Mauren, einem grünberockten Basken, dem Pavian Bertrand, einem engliſchen Pagen, einem Hund und einem Lakaien.

War es die Schönheit der Gräfin oder bie Ori⸗ ginalität ihres Gefolges, was den König verführte? Thatſache iſt, daß er ſich leidenſchaftlich verliebte.

Um dieſe Zeit betrieb Heinrich ſeine Eheſcheidung, und er trug ſich immer mit der Idee jede Frau zu heirathen, in die er ſich verliebte. Es fehlte wenig, ſo hätte er Gabriele geheirathet: ihr Tod vereitelte dieſen Plan, und nun ſtellte er dem Fräulein von Entragues ein Eheverſprechen aus, welches, wie wir ſpäter ſehen werden, ſein Miniſter Sully zerriß.

Er äußerte ſich gegen d'Aubigné in Betreff einer Vermählung mit der Gräfin von Guiche; dieſer aber hielt dem königlichen Amoroſo eine ſcharfe Strafpredigt und nahm ihm ſogar ſeine Edelmanns⸗ parole darauf ab, daß er zwei Jahre lang nie mehr den Gedanken haben wolle die ſchöne Coriſande zu heirathen.

Heinrich verſprach es, behielt ſich iedoch vor, nach