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nach der Abtei Ferrieres bei Montargis, wo ſie ein für die Tugend der Königin äußerſt beleidigen⸗ des Verhör zu beſtehen hatten.
Mezerai und Varillas fügen ſogar hinzu, der König habe dieſem Verhör angewohnt; aber ohne Zweifel bereute Heinrich I11 nach einiger Ueberle⸗ gung, und nachdem ſein Zorn beſchwichtigt war, die abſcheuliche That, und ſchrieb daher ſelbſt an Hein⸗ rich von Bearn, damit der König von Navarra die Sache zuerſt von ihm erfahren ſollte.
Der König befand ſich in der Gegend von Sainte⸗ Foir auf der Jagd, als er einen Garderobediener Heinrichs III kommen ſah, der ihm ein eigenhändi⸗ ges Schreiben ſeines Herrn überreichte.
Dieſer meldete, nachdem er den ſchlechten und ärgerlichen Lebenswandel der Frau von Duras und des Fräuleins von Bethune in Erfahrung gebracht, habe er beſchloſſen ſie als eine höchſt verderbliche und bei einer ſo hohen Fürſtin nicht zu duldende Brut aus der Rähe der Königin von Navarra weg⸗ zujagen.
Aber von der Art, wie er ſie weggejagt, und von dem Schimpf, den er der Königin von Navarra angethan hatte, ließ er kein Wörtchen verlauten.
Heinrich lächelte, wie er bei ſolchen Gelegen⸗ heiten zu thun pflegte, ließ den Abgeſandten des Königs aufs Beſte bewirthen und wartete, da er ſich wohl dachte, daß etwas Außerordentliches vor⸗ gefallen ſein mußte, auf neue Nachrichten.
Dieſe kamen auch bald und zwar in einem Brief der Königin von Navarra ſelbſt.
Sie erzählte ihm den Vorfall mit


