der dert
cher viel g⸗
den pa⸗
die tus gin wie der en⸗ hö⸗ und ina
ent
des
rn, ah⸗ en. nt,
m⸗
lich
35
auf eine venetianiſche Galeere geflüchtet. Sie wurde an den Hof Catharina's empfohlen, und die Köni⸗ gin hatte ſie, da ſie aus ihrer wunderbaren Schön⸗ heit Nutzen zu ziehen hoffte, in ihre fliegende Schwa⸗ dron angeworben.
Sie und Frau von Sauve, ſagt d»Aubigné, waren die zwei hübſchen und gewandten Perſonen, welche die Königin Mutter auf ihrer Gascognerreiſe im Jahr 1578 anwandte, um Heinrich IV Kurz⸗ weil zu bereiten.
Zum Glück für die Angelegenheiten der Huge⸗ notten übernahm es Margareth, die bei all ihrer ehelichen Untreu ihrem Gemahl ſtets wohlwollte, dieſer Leidenſchaft Heinrichs für die Griechin ein Gegengewicht entgegenzuſtellen; ſie verführte den Rath Pibrac, der damals noch ganz trunken war von der Berühmtheit, welche ſeine vor vier Jahren gedruckten moraliſchen Gedichte ihm eingetragen hatten.
Dieſer Meſſire Guy de Faux, Herr von Pibrac, war ein ſehr bedeutender Mann. Er hatte Frank⸗ reich auf dem Trienter Concil mit dem Titel als Verweſer vertreten, war dann, nachdem er die Frei⸗ heiten der gallicaniſchen Kirche daſelbſt vertheidigt, Generaladvokat, hierauf Staatsrath geworden, hatte Heinrich III nach Polen begleitet, war mit ihm von da zurückgekommen und ſollte jetzt bei den Con⸗ ferenzen von Nerac die Intereſſen der Katholiken vertheidigen.
Margareth vergaß die Dienſte nicht, welche der wackere Rath ihrem Gemahl geleiſtet hatte. Sie machte ihn ſpäter zum Parlamentspräſihenten, ſo⸗
3


