Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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Uhr kann ich hier ſein. Seid auch hier, Madame, und Ihr auch, Monſeigneur, auch der Herr Generallieute⸗ nant finde ſich ein, ſowie diejenigen, deren Ergeben⸗ heit gegen den König erprobt iſt; doch Niemand ſonſt. So wenig als möglich Aerzte. Ich werde ſodann er⸗ flären, was ich zu thun gedenke, und wenn Ihr mich Alle dazu bevollmächtigt, mit der Hülfe des Herrn dieſes einzige Rettungsmittel, das uns Gott läßt, ver⸗ ſuchen.“

„Und bis morgen iſt keine Gefahr zu befürchten?“ fragte die Königin.

„Nein, Madame,“ erwiederte Meiſter Paré.„Es iſt nur weſentlich, daß der König ruht und Kräfte für die Operation ſammelt, die er auszuſtehen hat. Ich gieße in den harmloſen Trank, den ich hier auf dem Tiſche ſehe, zwei Tropfen von dieſem Elixir,“ fügte er, die Handlung mit den Worten verbindend, bei.„Macht, daß er dies ſogleich zu ſich nimmt, Madame, und Ihr

werdet finden, daß er in einen ruhigeren und tieferen

Schlaf verfällt. Wacht, wacht ſelbſt darüber, wenn es möglich iſt, daß dieſer Schlaf unter keinem Vorwand geſtört werde.“

„Seid hierüber unbeſorgt, ich ſtehe Euch dafür,“ ſagte

Maria Stuart.„Ich werde dieſen Platz heute Nacht

nicht verlaſſen.“

„Das iſt von großer Wichtigkeit,“ ſprach Ambroiſe Paré.„Nun, da ich nichts mehr hier zu thun habe, bitte ich Euch um Erlaubniß, mich entfernen zu dürfen, Madame, damit ich mich abermals mit dem König be⸗ ſchäftigen und mich zu meiner großen Aufgabe vorbe⸗ reiten kann.“

„Geht, Meiſter, geht, und empfangt zum Voraus meinen Dank und meinen Segen. Morgen alſo.“

„Morgen, Madame,“ ſprach Ambroiſe,„hofft.“

„Ich will zu Gott beten,“ ſagte Maria Stuart. „Auch Euch, Herr Graf, auch Euch danke ich,“ fügte ſie, ſich an Gabriel wendend, bei.„Ihr ſeid von den⸗