Teil eines Werkes 
12.-16 Bdchn (1847)
Entstehung
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eines zukünftigen Ereigniſſes! Ich habe nichts mehr zu ſagen.“

Er hatte wahrlich genug geſagt! Er ſtieg unter dem Beifallsrufe eines ſchwachen Theiles der Ver⸗ ſammlung und unter dem Gemurre einer viel größeren Anzahl von dem Rednerſtuhle herab.

Doch die allgemeine Haltung war ein Stillſchwei⸗ gen des Erſtaunens.

„Hört!“ ſagte la Renaudie mit leiſer Stimme zu Gabriel,„das iſt nicht die Saite, welche am meiſten Anklang unter uns findet. Zu einer andern! Herr Baron von Caſtelnau,“ fuhr er laut fort, indem er einen eleganten, nachdenkenden jungen Mann aufrief, der zehn Schritte von ihm an der Mauer lehnte,„Herr von Caſtelnau, habt Ihr Eurerſeits nichts zu ſagen?“

„Ich hätte vielleicht nichts zu ſagen, doch ich habe zu antworten,“ erwiederte der junge Mann.

„Wir hören,“ ſagte la Renaudie.„Dieſer,“ fügte er bei, indem er ſich an das Ohr von Gabriel neigte, „dieſer gehört zur Partei der Edelleute und Ihr muß⸗ tet ihn im Louvre ſehen an dem Tag, wo Ihr die Nachricht von der Einnahme von Calais überbracht habt. Caſtelnau iſt offenherzig, redlich und brav. Er wird ſeine Fahne eben ſo kühn aufpflanzen, als Ligniöres, und wir werden ſehen, ob man ihn beſſer empfängt.“

Caſtelnau blieb auf einer der Stufen des Redner⸗ ſtuhles ſtehen und ſprach von hier aus:

„Ich werde anfangen, wie die Redner, die mir vorhergingen, angefangen haben. Man hat uns mit der Ungerechtigkeit geſchlagen, vertheidigen wir uns gegen die Ungerechtigkeit. Führen wir ins offene Feld unter die Panzer den Krieg, den man ins Parlament unter die rothen Roben gebracht hat!... Doch ich weiche im Uebrigen in meiner Anſicht von der von Herrn von Lignieres ab. Ih habe Euch auch eine Medaille zu zeigen. Hier iſt ſie. Es iſt nicht die ſeinige. Von ferne ſcheint ſie Euch den gemünzten Thalern zu glei⸗