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Gabriel gehorchte und machte ſo einige Schritte. Dann ließ man ihn los und ſagte:
„Geht nun.“
Gabriel fühlte mit ſeinem Fuß die erſte Stufe einer Treppe. Er zählte ſiebzehn Stufen und blieb ſtehen.
„Was verlangt Ihr?“ ſagte eine andere Stimme.
„Was gerecht iſt,“ antwortete er.
Sogleich öffnete ſich eine andere Thüre vor ihm, und er trat in eine nur durch ein ſchwaches Licht er⸗ leuchtete Stube.
Hier fand ſich allein ein Mann, der ſich Gabriel näherte und leiſe zu ihm ſagte:
„Genf.“
„Ruhm!“ erwiederte auf der Stelle der junge Graf.
Der Mann ſchlug nun auf ein Glöckchen und la Renaudie trat in Perſon durch eine Geheimthüre ein.
Er ging auf Gabriel zu und drückte ihm liebevoll die Hand.
„Wißt Ihr, was heute im Parlament vorgefallen iſt?“ fragte er ihn.
„Ich habe mein Haus nicht verlaſſen,“ antwortete Gabriel.
„Ihr ſollt Alles hier erfahren,“ ſagte la Renau⸗ die.„Ihr habt Euch noch nicht gegen uns verbindlich gemacht, gleichviel! wir machen uns gegen Euch ver⸗ bindlich. Ihr ſollt unſere Pläne wiſſen, Ihr ſollt un⸗ ſere Kräfte zählen. Es wird nichts mehr Geheimes für Euch in den Dingen unſerer Partei geben. Euch jedoch wird es freiſtehen, nach Eurem Belieben allein oder mit uns zu handeln. Ihr habt mir geſagt, der Abſicht nach gehöret Ihr zu uns, das genüge. Ich verlange von Euch nicht einmal Euer Wort als Edelmann, nichts von dem zu offenbaren, was Ihr ſehen oder hören werdet. Bei Euch iſt eine ſolche Vorſicht unnöthig.“


