l. Juſtiz.
Arnauld du Thill war wirklich verloren. Das Tribunal ſchritt ſogleich zur Berathung, und nach Ver⸗ lauf einer Viertelſtunde wurde der Angeklagte vorge⸗ rufen, um folgenden Spruch zu hören, den wir wört⸗ lich den Regiſtern jener Zeit entnehmen:
Nach Erwägung des Verhörs von Arnauld du Thill, genannt Sancette, ſich ſelbſt nennend Martin⸗ Guerre, Gefangenem in der Conciergerie von Rieur;
Nach Erwägung der Angaben von den verſchiede⸗ nen Zeugen von Martin⸗Guerre, von Bertrande de Rolls, von Carbon Barreau u. ſ. w. und beſonders der Angabe des Herrn Grafen von Montgommerh;
Nach Erwägung der Geſtändniſſe des Gefangenen ſelbſt, welcher, nachdem er vergebens zu leugnen ge⸗ ſucht, am Ende ſein Verbrechen ſelbſt bekannte;
Aus welchen Verhören, Angaben und Geſtändniſ⸗ ſen hervorgeht:
Daß der genannte Arnauld du Thill ſchuldig und überwieſen iſt des Betrugs, der Fälſchung, der Namens⸗ und Vornamensſuppoſitivn, des Ehebruchs, des Rau⸗ bes, des Diebſtahls und anderer Vergehen;
Hat der Gerichtshof verurtheilt und verurtheilt den genannten Arnauld du Thill:.
Die beiden Dianen. 1v. 3


