Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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Behauptungen von dieſem Arnauld du Thill auf nichts zurückzuführen.“

„Oh! es iſt auch nicht ſo leicht!“ entgegnete Gabriel.

„Verzeiht, gnädiger Herr, ich ſah die Mängel ſeiner lügenhaften Behauptungen ſo klar, als er ſie ſelbſt ſehen mußte, und wenn ich minder furchtſam geweſen wäre, wenn es mir nicht an Worten gefehlt hätte, ſo würde ich zu den Richtern geſagt haben...

„Was würdeſt Du geſagt haben? Sprich.“

„Was ich geſagt hätte?“ verſetzte Arnauld,„das iſt ganz einfach, gnädiger Herr, hört!“

Hiernach begann Arnauld du Thill ſeine Rede vom vorhergehenden Tage vom Anfang bis zum Ende zu wider⸗ legen. Er entwirrte die Ereigniſſe und Täuſchungen der doppelten Eriſtenz von Martin⸗Guerre und Arnauld mit um ſo größerer Leichtigkeit als er ſie mit eigener Hand verwirrt hatte. Der Graf von Montgommery hatte in dem Geiſte der Richter einige Punkte dunkel gelaſſen, die er ſelbſt ſich nicht erklären konnte. Arnauld du Thill ſetzte ſie ihm mit einer wunderbaren Klarheit auseinan⸗ der. Er zeigte ihm endlich die zwei Lebensgänge des ehr⸗ lichen Mannes und des Schuftes ſo augenſcheinlich ge⸗ trennt und unterſchieden in ihrer Verwirrung, als das mit Waſſer vermiſchte Oel.

„Du haſt alſo in Paris auch Erkundigungen einge⸗ zogen?“ fragte Gabriel.

„Ganz gewiß, gnädiger Herr,“ antwortete Arnauld, „und ich könnte im Falle der Noth Beweiſe für vas lie⸗ fern, was ich behaupte. Ich gerathe nicht leicht in Be⸗ wegung, doch wenn man mich bis in meine letzten Verſchan⸗ zungen zurückdrängt, weiß ich kräftige Ausfälle zu machen.“

„Arnauld du Thill hat ſich auf das Zeugniß von Herrn von Montmorench berufen, und Du antworteſt nicht hierauf.“

„Sicherlich antworte ich darauf, gnädiger Herr.