240 Es iſt wahr, er konnte weder mehr Baskiſch ſprechen,
noch Ball ſpielen. Sch Doch nicht Jedermann hatte ein Gedächtniß für ung
Sprachen. Wenn auch ſein Gegner die Richter in dieſen
zwei Punkten befriedigt hätte, ſo wäre doch am Ende dieſ
nichts leichter, als ein Patvis zu lernen und ſich in einem zu
Spiel zu üben.
Envlich ſei er vom Grafen von Montgommery, den irgend ein Intrigant zu einem Irrthum verleitet, ange⸗ klagt worden, er habe ſeinem Stallmeiſter die Papiere geſtohlen, die ſeinen Stand und ſeine Perſoͤnlichkeit be⸗ ſtätigen; doch für dieſes Factum liege durchaus kein Be⸗ weis vor.
Was den Bauern betreffe, wer könne behaupten, daß es nicht ein Genoſſe desjenigen ſei, welcher ſich Martin⸗ E⸗ Guerre nenne 2
Hinſichtlich des Löſegeldes, das er, Martin⸗Guerre,
dem Grafen von Montgommery geſtohlen haben ſollte, Wkehauptet er, er ſei allerdings nach Artignes mit Ke einer gewiſſen Summe zurückgekommen, welche jedoch E größer geweſen, als die von dem Grafen genannte, und er br erklärte den Urſprung dieſer Summe, indem er das Certi⸗ ſicat des durchlauchtigſten Herrn Connetable, Herzogs von ſe Montmorench, vorlegte. 5 d Arnauld du Thill ließ in ſeiner Vertheidigung mit li einer außerordentlichen Geſchicklichkeit den blendenden Na⸗ of men des Connetable vor den Augen der Richter ſpielen. he Er flehte inſtändig, man möge ſich bei ſeinem erhabenen m Herrn nach ihm erkundigen. Er ſei verſichert, daß ſeine ze Rechtfertigung klar und gleichſam greifbar aus einer ſol⸗ chen Nachforſchung hervorgehen würde. w Kurz, die Rede des liſtigen Burſchen war ſo geſchickt v zund ſo verfänglich, er vrückte ſich mit einer ſolchen Wärme d Vaus und die Unverſchämtheit gleicht zuweilen ſo ſehr der Unſchuld, daß Gabriel die Richter abermals unentſchieden 2 und erſchüttert ſah. h
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