Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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. IV. Während des Ranonendonners.

Lord Derby hatte ſich in ſeinen Vorausſetzungen nicht getäuſcht. Man vernehme, was geſchehen war:

Die Truppen von Herrn von Nevers vereinigten ſich raſch in der Nacht mit denen von Herrn von Guiſe und kamen unvermuthet mittelſt eines forcirten Marſches vor dem Fort Sainte⸗Agathe an. Dreitauſend Arquebuſiere un⸗ terſtützt von fünfundzwanzig bis dreißig Reitern nahmen dieſes Fort in weniger als einer Stunde.

Lord Wentworth gelangte mit Lord Derby zu dem Fort von Nieullay nur, um die Seinigen fliehend über die Brücke eilen und eine Zuflucht von dieſem zweiten beſſern Wall von Calais fordern zu ſehen.

Doch wir müſſen geſtehen, daß Lord Wentworth, als der erſte Augenblick der Beſtürzung vorüber war, ſich muthig erhob. Es war im Ganzen ein Mann der Elite, der aus dem ſeiner Rare eigenthümlichen Stolz eine große Energie ſchöpfte.

„Dieſe Franzoſen müſſen wahre Narren ſein,“ ſagte er vertrauensvoll zu Lord Derby,„doch wir werden ſie ihre Narrheit theuer bezahlen laſſen. Vor zweihundert Jahren hat ſich Calais ein Jahr gegen die Engländer ge⸗ halten, und es würde ſich zehn Jahre mit ihnen halten; Wir werden indeſſen keiner ſo langen Anſtrengung be⸗ dürfen. Vor dem Ende der Woche, Derby, werdei Ihr den Feind ſchmählich ſich zurückziehen ſehen. Er hat Alles

gewonnen, was er durch Ueberrumpelung dabon tragen

konnte. Doch wir find nun auf unſerer Hut. Man be⸗ ruhige ſich alſo und lache mit mir über dieſen thörichten Streich von Herrn von Guiſe.“ 1

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