Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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nicht einmal zu verbergen ſuchte.

Lord Wentworth aber ſprach mit kaltem Tone zu dem Bogenſchützen:

„Und deshalb habt Ihr die Kühnheit gehabt, mich bis hieher zu verfolgen, Burſche?“

„Mylord,“ erwiederte der arme Teufel ganz erſtaunt, „Lord Derby...

„Lord Derby,“ unterbrach ihn der Gouverneur,„iſt ein Kurzſichtiger, der Erdhaufen für Gebirge hält. Sagt ihm das in meinem Namen.“

„Mylord,“ entgegnete der Bogenſchütze,„die Poſten, welche Lord Derby auf's Schleunigſte verdoppeln wollte, ſollen alſo..

„Bleiben, wie ſie find! und man laſſe mich in Ruhe mit ſo lächerlichen Schreckniſſen.“

Der Bogenſchütze verbeugte ſich ehrfurchtsvoll und ging hinaus.

„Mylord,“ ſagte Diana,„Ihr hört, daß nach der Anſicht von einem Eurer beſten Lieutenants meine ſo Vorherſehungen ſich am Ende verwirklichen

nnten.“

„Ich bin genöthigt, Euch über dieſen Punkt mehr als je zu enttäuſchen,“ erwiederte Lord Wentworth mit ſeiner unſtörbaren Sicherheit.„Mit zwei Worten kann ich Euch Aufſchluß über dieſen falſchen Lärmen geben, von dem ich nicht begreife, wie ſich Lord Derby dadurch hat hintergehen laſſen.“

„Laßt horen,“ ſagte Frau von Caſtro, begierig, Licht

über einen Punkt zu erhalten, in dem ſich jetzt ihr Leben

zuſammendrängte.

„Nun, Madame,“ fuhr Lord Wentworth fort,„von zwei Dingen eines: entweder wollen die Herren von Guiſe und Nevers, welche, ich muß es anerkennen, geſchickte und kluge Heerführer ſind, Ardres und Boulogne wiet verproviantiren und führen auf dieſe Seite die Truppen,

„Ah!“ rief Diana, die eine Bewegung der Freude

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