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Manveuvre von der Fährte abbringen und unverſehens
vor die Stadt kommen. In vierzehn Tagen wird Ca⸗ lais uns gehören.“
„Aber dieſe allgemeinen Andeutungen genügen nicht,“ verſetzte raſch der Herzog von Guiſe.„Euren Plan, Gabriel, habt Ihr einen Plan?“
„Ja, gnädigſter Herr, er iſt einfach und ſicher..
Gabriel hatte nicht Zeit, zu vollenden. In dieſem Augenblick öffnete ſich die Thüre und der Graf von Saint⸗Remy trat mit einer Anzahl von Herren ein, welche dem Glücksſterne der Guiſen folgten.
„Seine Majeſtät erwartet den Herrn General⸗ Lieutenant des Königreichs im Rathe,“ ſagte Saint⸗ Remy.
„Ich ſtehe zu Euern Dienſten, meine Herren,“ ſprach der Herzog von Guiſe, indem er die Eintreten⸗ den begrüßte.
Dann kehrte er raſch zu Gabriel zurück und ſagte mit leiſer Stimme zu dieſem:
„Ihr ſeht, ich muß Euch verlaſſen, Freund. Aber der unerhörte, herrliche Gedanke, den Ihr in meinen Geiſt geworfen habt, wird mich den ganzen Tag nicht verlaſſen, dafür ſtehe ich Euch. Wenn Ihr wirklich ein ſolches Wunder für ausführbar haltet, ſo fühle ich mich würdig, Euch zu begreifen. Könnt Ihr dieſen Abend um acht Uhr wieder hierher kommen? Wir werden die ganze Nacht für uns haben und dann nicht mehr un⸗ terbrochen werden.“
„Um acht Uhr, ich werde pünktlich ſein und meine Zeit bis dahin gut anwenden,“ erwiederte Gabriel.
„Ich erlaube mir, Monſeigneur zu bemerken, daß zwei Uhr nun vorüber iſt,“ ſagte Saint⸗Remy.
„Ich komme, ich komme!“ antwortete der Herzog.
Er machte einige Schritte, um wegzugehehen, wandte ſich dann gegen Gabriel um, ſchaute ihn an, näherte ſich ihm abermals, als wollte er ſich von Neuem verſichern,
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