Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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K Alle und neigten das Haupt, und Gaſpard von Coligny

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„Nein,“ entgegnete Jean Peuqoy,„man muß

ſterben.“

Das Stillſchweigen des Erſtaunens folgte auf die⸗

ſen unerwarteten Schluß. Der Weber benützte es, um noch energiſcher fortzufahren:

„Man muß ſterben. Das, was wir ſchon gethan haben, befiehlt uns das, was uns noch zu thun bleibt. Die Herren Laurford und von Rambouillet ſagen, wir können nicht widerſtehen. Doch Herr von Coligny ſagt, wir müſſen widerſtehen. Widerſtehen wir! Ihr wißt, ob ich unſerer guten Stadt Saint⸗Quentin ergeben bin, meine Brüder. Ich liebe ſie in der That, wie ich meine alte Mütter liebte. Jede von den Kugeln, wel⸗ che an ihre ehrwürdigen Mauern ſchlägt, ſcheint mich in's Herz zu treffen. Und dennoch, da der General ge⸗ ſprochen hat, finde ich, daß man gehorchen muß. Der Arm empöre ſich nicht gegen den Kopf, und Saint⸗ Quentin gehe unter! Der Herr Admiral weiß, was er thut und was er will. Er hat in ſeiner Weisheit die Geſchicke einer Stadt und die Geſchicke Frankreichs abgewogen. Er findet gut, daß Saint⸗Quentin wie eine Schildwache auf ihrem Poſten ſterbe, und es iſt gut. Derjenige, welcher murrt, iſt ein Feiger, und derjenige, welcher nicht gehorcht, iſt ein Verräther. Die Mauern ſtürzen ein, machen wir Mauern aus unſern Leichna⸗ men; gewinnen wir eine Woche, gewinnen wir zwei Tage, gewinnen wir eine Stunde um den Preis von all unſerem Blut, von all unſerer Habe. Der Herr Admiral weiß wohl, was dies Alles werth iſt, und da er Alles von uns forbert, ſo braucht er es. Er wird Gott und dem König ſeine Rechenſchaft ablegen, das geht uns nichts an. Unſere Aufgabe iſt es, zu ſterben, wenn er zu uns ſagt:„Sterbt.“ Das Ge⸗ wiſſen von Herrn von Coligny mag das Uebrige ord nen. Er iſt verantwortlich, ſeien wir gehorſam.“

Nach dieſen düſtern, feierlichen Worten ſchwiege

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