Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Kopf für ihn haften. Wie kann der gnädigſte Herr von Montmorench nun dieſen Edelmann in Freiheit ſetzen wollen?““

„„Wie, Ihr weigert Euch, mir zu gehorchen, wäh⸗ rend ich in ſeinem Namen ſpreche?““ ſagte Perrot, ohne im Geringſten von ſeiner Sicherheit zu verlieren.

„„Ich zögere. Hört, würdet Ihr mir befehlen, dieſen Herrn zu erdroſſeln, oder ihn in das Waſſer zu werfen, oder ihn in die Baſtille zu führen, ſo würden wir gehorchen, aber ihn loslaſſen, das iſt nicht unſeres Amtes.““

„„Es ſei,““ ſprach Perrot, ohne aus der Faſſung zu gerathen.„„Ich habe Euch die Befehle, die ich er⸗ halten, eröffnet und waſche im Uebrigen meine Hände, Ihr ſeid Herrn von Montmorench für die Folgen Eu⸗ res Ungehorſams verantwortlich. Doch ich habe nichts mehr hier zu thun, guten Abend.““

„Und er öffnete die Thüre, als ob er gehen wollte.

„„He! einen Augenblick,““ ſagte der Sbirre, „„habt Ihr denn ſo große Eile? Ihr verſichert mich alſo, es ſei der Wille von Herrn von Montmorench, den Gefangenen gehen zu laſſen, Ihr ſeid auch deſſen gewiß, daß Herr von Montmorency Euch ſchickt?““

„„Dummkopf,““ verſetzte Perrot,„„wie hätte ich ſonſt erfahren, daß ein Gefangener hier bewacht wird? Iſt Jemand weggegangen, um es zu ſagen, wenn nicht Herr von Montmorench ſelbſt?““

„„Wohl! man wird Euch Euren Gefangenen los⸗ binden,““ ſagte der Scherge, unzufrieden wie ein Ti⸗ ger, dem man den Knochen entzieht, welchen er eben zerreißen will.„Beim Leibe Chriſti! wie veränder⸗ lich ſind doch dieſe vornehmen Herren.““

„„Es iſt gut. Ich erwarte Euch,““ ſagte Perrot.

„Er blieb nichtsdeſtoweniger außen auf der erſten

Stufe der Treppe, das Geſicht den Staffeln zugekehrt

und ſeinen gezogenen Dolch in der Hand. Sollte er den wahren Boten von Montmorench heraufkommen