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traute des Grafen von Montgommery, von allen Le⸗ bensumſtänden ſeines Gebieters unterrichtet hatte, und geben in Folgendem die düſtere Geſchichte von Jacques von Montgommery, dem Vater von Gabriel. Sein Sohn kannte die allgemeinen undofficiellen Verhältniſſe, aber die unſelige Entwickelung, welche dieſe Geſchichte ſchloß, war ihm unbekannt, wie Allen.
Jacques von Montgommery, Herr von Lorges, war wie alle ſeine Ahnen muthig und tapfer, und unter der krieheriſchen Regierung von Franz l. ſah man ihn
ſtets in der erſten Reihe da, zwo man ſich ſchlug. Er wurde auch bald zum Oberſtöh des franzöſiſchen Fuß⸗ volks ernannt.
Unter ſeinen hundert Heldenthaten war jedoch ein
2 es Ereigniß das, auf welches Noſtradamus anſpielte. * Ses ſiel im Jahr 1524 vor; der Graf von Mont⸗ Ppen war ungefähr zwanzig Jahre alt und erſt Kapitän; der Winter war ſtreng und die jungen Leute
machten, den jungen König Franz l. an der Spitze, eine Schneeballpartie: ein Spiel nicht ohne Gefahr und zu jener Zeit ſehr in der Mode. Man theilte ſich in
zwei Lager, die Einen vertheidigten ein Haus und die
Andern griffen es mit Schneeballen an. Der Graf von Enghien, Herr von Cériſoles, wurde in einem ſol⸗ chen Spiel getödtet. Es fehlte nicht viel, ſo hätte Jacques von Montgommery den König auch getödtet. Als die Schlacht beendigt war, wollte man ſich wieder er⸗ wärmen; man hatte das Feuer erlöſchen laſſen, und alle dieſe ſtürmiſchen jungen Thoren wollten es wieder an⸗ zünden. Jacques brachte in aller Eile zuerſt einen Brand in einer Feuerzange, doch er traf unter Weges auf Franz I., der nicht mehr Zeit hatte, ſich zu ſchützen,
und mit dem feurigen Scheit heftig auf die Stirne ge⸗
ſtoßen wurde. Es entſtand hiedurch zum Glück nur eine Wunde, doch eine ziemlich bedeutende, und die häß⸗ liche Narbe, die ſie zurückließ, gab Anlaß zu der Mod
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