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uns ſelbſt beſchränkt, und unſere Armee iſt kaum ſtark ge⸗ nug, um ſich ſo auf ein feindliches Gebiet zu wagen.“
„Paul ll.,“ ſagte Franz,„iſt zu ſehr betheiligt bei dem Erfolge unſerer Waffen, um uns ohne Hülfe zu laſ⸗ ſen. Wie durchſichtig und erleuchtet iſt dieſe Nacht, meine Herren! Byron, wißt Ihr, ob die Parteigänger, von deren Aufgebot in den Abruzzen Caraffa uns geſprochen, einigen Lärmen zu machen anfangen?“
„Sie rühren ſich nicht, gnädigſter Herr, ich habe ganz friſche und ſichere Nachrichten.“
„Unſere Musketenſchüſſe werden ſie erwecken,“ ſagte der Herzog von Guiſe.„Herr Marquis d'Elbveuf,“ fuhr er fort,„habt Ihr von den Zufuhren an Lebensmitteln und Munition ſprechen hören, welche wir in Ascoli erhal⸗ ten ſollten, und die uns nun, denke ich, hier zukommen werden?“
„Ja, ich habe davon ſprechen hoͤren, doch in Rom,
gnädigſter Herr, und leider ſchon vor langer Zeit!
„Eine einfache Zoͤgerung,“ unterbrach ihn der Her⸗ zog von Guiſe,„ſicherlich nur eine Zögerung, und wir ſind Allem nach noch nicht völlig entblößt. Die Ein⸗ nahme von Campli hat uns ein wenig wiederbelebt, und wenn ich in einer Stunde von jetzt an in das Zelt eines Jeden von Euch träte, meine Herren, ſo wette ich, ich würde ein gutes Abendbrod aufgetragen, und bei Tiſche mit Euch eine arme Witwe oder eine hübſche Waiſe von Campli finden, die Ihr zu tröſten im Zuge wäret. Es läßt ſich nichts Beſſeres denken, meine Herren. Ueber⸗
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dies ſind dies die Pflichten von Siegern, welche die Ge⸗
wohnheit des Sieges ſüß finden laſſen, nicht wahr? Ent⸗ ſprecht alſo Eurem Geſchmack, ich halte Euch nicht zurück; morgen früh bei Tagesanbruch werde ich Euch auffordern, mit mir die Mittel zu ſuchen, dieſen Zuckerhut Civitetta anzugreifen; bis dahin, meine Herren, guten Appetit und gute Nacht.“
Der Herzog begleitete lachend die Führer des Hee⸗
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