Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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ſeine Flinte am Lauf und führte einen furchtbaren Schlag nach dem bloßen Kopf des Gouverneur.

Doch Lépine ſah die Keule ſich ſenken, er hatte Zeit, ſich mit ausgeſtreckten Armen zwiſchen den Gou⸗ vernrur und ſie zu werfen, und erhielt auf die Stirne den Schlag, der für den Gouverneur beſtimmt war.

Durch den Streich betäubt, durch das Blut ge⸗ blendet, fuhr er ſchwankend mit den Händen nach ſei⸗ nem Geſicht, und als er ſehen konnte, war er ſchon zwanzig Schritte vom Gouverneur.

In dieſem Augenblick kam Billot, Piton im Schlepp⸗ tau nachziehend, zu ihm.

Er bemerkte, das Zeichen, an dem man de Lau⸗ nah hauptſächlich erkannte, ſei, daß der Gouverneur allein barhäuptig war.

Billot nahm ſeinen Hut, ſtreckte den Arm aus und ſetzte ihn dem Gouverneur auf den Kopf.

De Launay wandte ſich um und erkannte Billot.

Ich danke, ſagte er,doch was Sie auch machen mögen, Sie werden mich nicht retten.

Laſſen Sie uns nur das Stadthaus erreichen, und ich ſtehe für Alles, verſetzte Hullin.

Ja. erwiederte de Launay,doch werden wir es erreichen?

Mit Gottes Hülfe werden wir es wenigſtens ver⸗ ſuchen, erwiederte Hullin.

Man konnte es in der That hoffen, denn man fing an auf den Platz vor dem Stadthauſe auszumünden; doch dieſer Platz war überſtrömt von Menſchen mit nackten Armen, welche Säbel und Piken ſchwangen. Das in den Straßen umherlaufende Gerücht hatte ihnen verkündigt, man bringe den Gouverneur und den Major der Baſtille, und ſie warteten wie eine Meute,

die man lange, die Naſe im Winde, die Zähne fletſchend,

zurückgehalten hat.

Sobald ſie den Zug erſcheinen ſahen, ſtürzten ſe

auf ihn los.