416
hatte, welches, während es eines Tags hätte reicher werden ſollen, als Catherine, noch mehr als ſie rui⸗ nirt war.
Während dieſer Zeit fragte Herr von Longpré, nach dem Gebrauche, Pitou:
„Bürger Pierre Ange Piton, nehmen Sie zu Ihrer Fran die Bürgerin Anne Catherine Billot?“
Und Catherine Billot:
„Bürgerin Anne Catherine Billot, nehmen Sie zu Ihrem Gatten den Bürger Pierre Ange Piton?“
Und Beide antworteten:„Ja.“
Als ſodann Beide:„Ja,“ Piton mit einer Stimme voll Rührung, Catherine mit einer Stimme voll Seelen⸗ heiterkeit geuntwortet hatten; als Herr von Longpré im Namen des Geſetzes verkündigt hatte, die zwei jungen Leute ſeien ehelich verbunden, winkte er den kleinen Iſidor zu ſich.
Der kleine Iſidor, den man auf das Bureau des Maire geſetzt hatte, ging gerade auf ihn zu.
„Mein Kind,“ ſagte zu ihm Herr von Longpré, das ſind Papiere, die Du Deiner Mama Catherine übergeben wirſt, wenn ſie Dein Vater Piton nach Hauſe geführt hat.“
a, mein Herr,“ erwiederte das Kind.
Und es nahm die zwei Papiere in ſein Händchen.
Alles war beendigt; nur zog Piton zum großen Erſtaunen der Anweſenden aus ſeiner Taſche fünf Lonis d'or, übergab ſie dem Maire und ſprach:
„Für die Armen, Herr Maire.“
Catherine lächelte.
„Wir ſind alſo reich?“ fragte ſie.
„Man iſt reich, wenn man glücklich iſt, Catherine,“ antwortete Pitou;„und Sie haben aus mir den reich⸗ ſten Menſchen der Erde gemacht.“
Und er bot ihr ſeinen Arm, auf den ſich die junge Frau zärtlich ſtützte.


