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eine Million dreimalhundert und ſechsundzwanzig tauſend Livres reich!
Und in welchem Augenblicke kam ihm dieſes coloſſale Vermögen zu? In dem Augenblicke, wo er, da er kein Geld mehr hatte, um Holz zu kaufen, genöthigt war, damit Catherine warm bekäme, den Lehnſtuhl der Tante Angélique zu zerbrechen.
Welch ein Glück, daß Piton ſo arm geweſen, daß das Wetter ſo kalt geweſen, und daß der Lehnſtuhl ſo alt geweſen war!
Wer weiß, was ohne dieſes Zuſammentreffen von ſcheinbar mißlichen Umſtänden aus dem koſtbaren Lehn⸗ ſtuhle geworden wäre.
Pitou fing an Lonis d'or in alle ſeine Taſchen zu ſchieben; ſodann, nachdem er mit aller Heftigkeit jedes Bruchſtück des Lehnſtuhls geſchüttelt hatte, legte er ihn im Kamine auf, ſchlug Feuer, halb an ſeinen Fingern, halb am Steine, entzündete am Ende mit großer Mühe den Schwamm und ſteckte mit zitternder Hand den Holz⸗ haufen an. 2
Es war Zeit! Catherine und der kleine Iſidor kehrten, ſchnatternd vor Kälte, zurück.
Piton drückte das Kind an ſein Herz, küßte die eiskalten Hände von Catherine und entfernte ſich raſch, nachdem er Beiden zugerufen:
„Ich muß einen unerläßlichen Gang machen; wärmt Euch und erwartet mich.“
„Wohin geht denn Papa?“ fragte Iſidor.
„Ich weiß es nicht,“ antwortete Cacherine;„ſicher⸗ lich aber, ſobald er ſo ſchnell läuft, geſchieht es, um ſich nicht mit ſich ſelbſt, ſondern mit Dir oder mit mir zu beſchäftigen.“
Catherine hätte ſagen können:
„Mit Dir und mit mir.“
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