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CXLV. Die Uacht vom 9. auf den 10. Auguſt.
Vom König gerufen, hatte Pétion vorhergeſehen, er werde nicht ſo leicht aus dem Palaſte herauskommen, als er in denſelben eingetreten; er hatte ſich einem Manne mit rauhem, noch durch eine Narbe, die ſeine Stirne bedeckte, verhärteten Geſichte genähert.
„Herr Billot,“ ſagte er zu ihm,„was meldeten Sie mir ſo eben von der Nationalverſammlung?“
„Sie werde die Nacht in Permanenz zubringen.“
„Sehr gut!.. Was haben Sie, wie Sie mir mit⸗ theilten, auf dem Pont⸗Neuf geſehen?“
„Kanonen und Nationalgarden, auf Befehl von Herrn Mandat dahin geſtellt.“
„Und ſagen Sie nicht auch, unter der Saint Jean⸗
Arcade, bei der Mündung der Rue Saint⸗Antvine, ſeien
bedeutende Streitkräfte verſammelt?“
„Ja, mein Herr, immer auf Befehl von Herrn Mandat.“
„Nun, ſo hören Sie mich wohl an, Herr Billot.“
„Ich höre.“
„Hier iſt ein Befehl an die Herren Manuel und Danton, die Nationalgarden der Saint⸗Jean⸗Arcade nach Hauſe gehen zu laſſen und den Pont⸗Reuf zu entwaff⸗ nen; dieſer Befehl muß, es koſte, was es will, vollzogen werden,— verſtehen Sie?“
„Ich werde ihn ſelbſt Herrn Danton überbringen.“
„Es iſt gut.. Sie wohnen in der Rue Saint⸗ Honors?“
„Ja, mein Herr.“


