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dieſes Volk hat ſie ſo viel leiden laſſen, daß es ihr nach ihrer Meinung wohl erlaubt iſt, ſich zu rächen.
Geſtützt auf eine erkünſtelte Majorität, wartet die Nationalverſammlung mit einer gewiſſen Ruhe; ihre Maßregeln ſind getroffen, ſie wird, was auch geſchehen mag, das Geſetz für ſich haben, und eintretenden Falles, wenn das Bedürfniß gekommen iſt, wird ſie das ſupreme Wort öffentliches Wohl! anrufen.
Lafayette wartet auch ohne Furcht: er hat ſeine Nationalgarde, die ihm noch ganz ergeben iſt, und unter dieſer Rationalgarde ein Corps von neunhundert Mann⸗ beſtehend aus ehemaligen Militären, Gardes⸗Frangaiſes und Freiwilligen. Dieſes Corps gehört mehr dem Heere als der Stadt; es iſt überdies bezahlt: auch nennt man es die beſoldete Garde. Iſt am andern Tage eine furchtbare Execution vorzunehmen, ſo wird dieſes Corps ſie vollziehen.
Bailly und die Municipalität warten ihrerſeits. Bailly, nach einem ganz im Studium und im Cabinet zugebrachten Leben, wird plötzlich in die Politik hinein⸗ und aufdie öffentlichen Plätze und die Kreuzwege hinaus⸗ geſtoßen. Er hat am Tage vorher von der Nationalver⸗ ſammlung einen Verweis wegen der Schwäche erhalten⸗ die er am Abend des 15. gezeigt, und er iſt eingeſchlafen⸗ den Kopf auf das Kriegsgeſetz geſtützt, das er am an⸗ dern Tage, wenn es Noth thut, in ſeiner ganzen Strenge anwenden wird.
Die Jacobiner warten, doch in der volltändigſten Dislocation. Robespierre iſt verborgen; Laclos, der ſeine Phraſe hat durchſtreichen ſehen, ſchmollt; Pétion, Buzot und Briſſot halten ſich bereit, in der Vorausſetzung, der kommende Tag werde ein harter ſein; Santerre, der Morgens um eilf Uhr nach dem Marsfelde gehen ſoll, die Petition zurückzuziehen, wird ihnen Nachrichten geben.
Die Cordeliers haben abgedankt. Danton iſt, wie


