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Am Montag dem 11. hatte ſich das Wetter aufge⸗ hellt; der Zug ſetzte ſich in Bewegung, durchſchnitt Paris unter einem ungeheuren Volkszuſammenlaufe und machte Halt vor dem Hauſe, wo der Verfaſſer des Pictionnaire philosophique und der Pucelle geſtorben war, um Ma⸗ dame Villette, ſeiner Adoptivtochter, und der Familie der Calas Zeit zu laſſen, den Sarg zu bekränzen, der von den Chören der Künſtler der großen Oper begrüßt wurde.
Am Mittwoch dem 13. Schauſpiel in Notre⸗Dame; man ſpielt dort die Einnahme der Baſtille mit großem Orcheſter.
Am Donnerstag dem 14. Jahrestag der Föderation, Wallfahrt nach dem Altar des Vaterlands; drei Viertel von Paris ſind auf dem Marsfelde, und die Köpfe er⸗ hitzen ſich immer mehr bei dem tauſendfach wiederholten Rufe:„Es lebe die Nation!“ und beim Anblick der all⸗ gemeinen Beleuchtung, unter der der Palaſt der Tui⸗ lerien, düſter und ſtumm, ein Grab zu ſein ſcheint.
Am Freitag dem 15. Abſtimmung in der Kammer, beſchützt durch die viertauſend Bajonnete und die tauſend Pieken von Lafayette, Petition der Menge, Schluß der Theater, Lärmen und Geräuſche aller Art den Abend hin⸗ durch und einen Theil der Nacht.
Am 16. endlich Deſertion der Jacobiner, um zu den Feuillants überzugehen; heftige Sceuen auf dem Pont⸗ Neuf, wo Menſchen von der Polizei Fréron ſchlagen und einen Engländer nebſt einem italieniſchen Sprachmeiſter Namens Rotondo verhaften; Aufregung auf dem Mars⸗ felde, wo Billot in der Petition den Satz von Laclos entdeckt; Volksabſtimmung über die Eutſetzung von Lud⸗ wig XVI.; Zuſammenkunft beſchloſſen für den andern Cag, um die Petition zu unterzeichnen.
Finſtere, bewegte Nacht voller Tumulte, wo, wäh⸗ rend die großen Führer der Jacobiner und Cordeliers ſich verbergen, weil ſie das Spiel ihrer Gegner kennen,


