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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Gut, rief der Mann aus dem Volke, erlangt, und wenu Ihr nicht erlangt, ſo werde ich verlangen.

Camille Desmoulins und Briſſot wurden mit dieſem Schritte beauftragt.

Bailly war abweſend; man fand nur den erſten Syndicus. Dieſer nahm nichts auf ſich, ſchlug nichts ab, ermächtigte aber auch zu nichts. Er beſchränkte ſich nur darauf, daß er mündlich die Petition billigte. Briſſot und Camille Desmoulins verließen das Stadthans, in⸗ dem ſie ſich als ermächtigt betrachteten.

Unmittelbar nach ihrem Abgange ſchickte der Syn⸗.

dicus zur Nationalverſammlung und ließ ſie von dem Schritte, den man bei ihm gethan hatte, in Kenntniß ſetzen.

Die Nationalverſammlung war bei ihrer Blöße an⸗ gegriffen.

Sie hatte nichts beſchloſſen hinſichtlich der Lage des flüchtigen, von ſeinem Königstitel ſuspendirten, in Va⸗ rennes eingeholten, nach den Tuilerien zurückgeführten und ſeit dem 26. Juni wie ein Gefangener bewachten Ludwig XVI.

Es war keine Zeit zu verlieren.

Desmeuniers beantragte, mit allem Anſchein eines Feindes der königlichen Familie, einen in folgenden Wor⸗ ten abgefaßten Decretsentwurf:

Die Suspenſion der executiven Gewalt wird dauern, bis die Verfaſſungsurkunde dem König vorgelegt und von ihm angenommen worden iſt.

Um ſieben Uhr Abends beantragt, war das Decret um acht Uhr mit einer ungeheuren Stimmenmehrheit an⸗ genommen.

Die Petitivn des Volks war alſo unnütz: nur ſus⸗ pendirt bis zum Tage, wo er die Conſtitution annehmen