Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 17.-20. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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isMeine Herren, meine Herren, riefen ſie,nehmen Sie ſich in Acht! kein Königthum mehr, keinen König mehr, das iſt die Erhebung der Republik, und wir ſind iſt nicht reif für die Republik.

Wir find nicht reif? verſetzte der Mann aus dem Volke? Es mag ſein... Doch ein paar Sonnen

3 wie die von Varennes werden uns reifen.

6Zur Abſtimmung! die Petition zur Abſtimmung! SAbſtimmung! wiederholten diejenigen, welche ſchon 3 gerufen hatten:Kein Königthum mehr! keinen König mehr!

Man mußte abſtimmen.

Diejenigen, welche wollen, daß man weder Ludwig uf XVI., noch irgend einen andern König anerkenne, mögen

3 die Hand aufheben, ſprach der Unbekannte. Es erhob eine ſo mächtige Majvrität die Hände, daß nicht einmal die Gegenabſtimmung vorzunehmen atte. 5Gut, rief der Aufreizer,morgen, am 17. Juli, wird ganz Paris hier ſein, um die Petition zu unter⸗ os zeichnen. Ich, Billot, übernehme es, die Einwohnerſchaft in Kenntniß zu ſetzen. s Bei dem Namen Billot erkannte Jeder den furcht⸗ F baren Pächter, der, in Begleitung des Adjutanten von 5 Lafahette, den König in Varennes verhaſtet und nach Paris zurückgeführt hatte.

So waren mit dem erſten Schlage die Kühnſten der Cordeliers und der Jacobiner übertroffen; von wem? Von einem Manne aus dem Volke, das heißt vom In⸗ ſtincte der Maſſen; ſo daß Camille Desmoulins, Danton, Briſſot und Pétion erklärten, ihrer Anſicht nach, da ein ſolcher Act von Seiten der Pariſer Bevölkerung nicht in Erfüllung gehen könne, ohne einen Sturm zu erregen,

8 ſei es nothwendig, zuerſt vom Stadthauſe die Erlaub⸗ niß zu erlangen, ſich am andern Tage verſammeln zu dürfen.