Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Die Königin ſchüttelte traurig den Kopf.

Aber, fuhr Herr von Chviſeul fort,wo iſt denn der Chevalier von Bouillé, wo iſt denn Herr von Raigecourt?

Bei dieſen Worten ſchante Herr von Choiſeul rings umher und ſuchte ſie mit den Augen.

Mittlerweile hatte ſich der König genähert.

Ich habe dieſe Herren nicht einmal erblickt, ſagte er.

Sire, ſprach Herr von Damas,ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich glaubte, ſie ſeien vor den Rä⸗ dern Ihres Wagens getödtet worden.

Was thun? fragte der König.

Sie retten, Sire, antwortete Herr von Damas, geben Sie Ihre Befehle.

Sire, ich habe hier vierzig Huſaren, ſprach Herr von Choiſenl,ſie haben zwanzig Meilen in einem Tage gemacht, doch ſie werden wohl bis Dun reiten.

Aber wir? verſetzte der König.

Hören Sie, Sire, ſagte Herr von Choiſeul, ich glaube, das Einzige, was ſich thun läßt, iſt Fol⸗ gendes: Ich habe, wie geſagt, vierzig Huſaren. Sie⸗ ben davon laſſe ich abſitzen; Sie werden, den Dauphin in Ihren Armen haltend, auf einem der Pferde reiten; die Königin wird das zweite Pferd beſteigen, Madame Eliſabeth das dritte, Madame Royale das vierte, und die Damen von Tourzel, von Neuville und Brunier, welche Sie nicht zurücklaſſen wollen, werden die drei andern reiten.. Wir umgeben Sie mit den drei und dreißig zu Pferde gebliebenen Huſaren; wir brechen uns Bahn mit Säbelhieben, und ſo haben wir wenigſtens eine Chance der Rettung. Doch bedenken Sie wohl, Sire, das iſt eine Maßregel, welche auf der Stelle er⸗ griffen werden muß, wenn Sie dieſelbe annehmen; denn in einer Stunde, in einer Viertelſtunde vielleicht, werden meine Huſaren gewonnen ſein!

Herr von Choiſeul ſchwieg, die Antwort des Kö⸗