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umliegenden Dörfern, und eine Nachhut von vier Huſa⸗ ren war von den Bauern in Verhaft genommen worden. Sogleich hievon benachrichtigt, eilte Herr von Choiſeul zurück, machte einen gewaltigen Angriff auf die Bauern, und die vier Huſaren waren befreit.
Doch von dieſem Angenblicke ertönte die Sturm⸗ glocke voll Wuth, ohne mehr anzuhalten.
Der Weg durch dieſe Wälder war äußerſt beſchwer⸗ lich und ſogar oft gefährlich; der Führer, geſchah es nun abſichtlich oder ohne daß er es wollte, leitete den kleinen Trupp irre; jeden Augenblick waren die Huſaren, um einen ſteilen Hügel hinaufzuklettern oder hinabzu⸗ reiten, genöthigt, vom Pferde zu ſteigen; zuweilen war der Weg ſo ſchmal, daß ſie Einer hinter dem Andern marſchiren mußten; ein Huſar fiel in einen Abſturz, und da man an ſeinem Hülferuf erkannte, daß er nicht todt war, ſo weigerten ſich ſeine Kameraden, ihn zu verlaſ⸗ ſen. Man verlor drei Viertelſtunden mit der Rettungs⸗ operation; dieſe drei Viertelſtunden waren gerade dieje⸗ nigen, während welcher der König aus dem Wagen zu ſteigen genöthigt und zu Herrn Sauſſe geführt wurde.
Um halb ein Uhr in der Nacht, als die Herrn von Bouillé und von Raigecourt auf der Straße nach Dun flohen, erſchien Herr von Choiſeul am andern Ende der Stadt.
Auf der Höhe der Brücke wurde er von einem kräf⸗ tigen:„Wer da?“ empfangen.
Dieſes: Wer da? rief ihm ein Nationalgarde, wel⸗ cher Schildwache ſtand, zu.
„Frankreich! Lauzun⸗Huſaren!“ antwortete Herr von Chviſeul.
In demſelben Augenblick trat eine große Bewegung in der Bevölkerung ein; man ſah in der Nacht Maſſen bewaffneter Leute ſich zuſammendrängen und beim Schim⸗ mer der Fackeln und der Lichter, die an den Fenſtern erſchienen, die Flinten in den Straßen glänzen.


