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Nichts iſt meiner Anſicht nach unberſchämter, als auf dieſe Art eine Bevölkerung aufzuwecken, von der beinahe immer die Mehrzahl, es iſt nicht zu leugnen, lieber ruhig ihre Nacht beendigen und die ſieben Stunden Schlaf, die nach der Volksgeſundheitslehre jeder Menſch nöthig hat, um ſich friſch und munter zu erhalten, voll⸗ ſtändig machen würde.
Doch in allen Revolutionszeiten iſt es ſo, und tritt man in eine von dieſen Perioden der Agitation und des Fortſchrittes ein, ſo muß man philoſophiſch den Schlaf zur Zahl der Opfer ſetzen, die man dem Vaterlande zu bringen hat..
Die Einwohner von Villers⸗Coterets, mochten ſie zufrieden oder unzufrieden, Patrioten oder Ariſtokraten ſein, wurden alſo am Sonntag den 18. October 1790 um fünf Uhr Morgens aufgeweckt.
Die Feierlichkeit begann indeſſen erſt um zehn Uhr; voch fünf Stunden waren nicht zu viel, um zu vollenden, was Alles zu thun blieb.
Eine große Schaubühne, die man vor mehr als zehn Tagen errichtet, erhob ſich mitten auf dem Platze. Doch dieſe Schaubühne, deren Erbauung vom Eifer der Schrei⸗ ner zeugte, war, ſo zu ſagen, nur das Gerippe des Mo⸗ numents.
Das Monument bildete ein dem Vaterlande geweihter Altar, an welchem der Abbé Fortier mehr als vierzehn Tage vorher die Meſſe am Sonntag den 18. October zu leſen, ſtatt ſie in ſeiner Kirche zu leſen, aufgefordert worden war.
Um aber das Monument ſeiner doppelten religiöſen und geſellſchaftlichen Beſtimmung würdig zu machen, mußte man alle Reichthümer der Gemeinde in Contribu⸗ tion ſetzen.
Und wir müſſen ſagen, Jeder hatte großmüthig ſeine Reichthümer für dieſe Feſtlichkeit angeboten; Dieſer einen


