Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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die precäre Lage vertauſchen, welcher Sie entzogen zu haben ich mich glücklich fühle?

Nein, Herr Graf, erwiederte Beauſire,Sie ha⸗ ben Recht, ich würde nicht tauſchen. Ach! damals war ich von meiner theuren Nicole getrennt.

Und dann leicht von der Polizei verfolgt, wegen Ihrer Angelegenheit mit Portugal... Was Teufels iſt aus dieſer Sache geworden, Herr von Beaufire? Eine garſtige Geſchichte, ſo viel ich mich erinnern kann!

Sie iſt in's Waſſer gefallen, Herr Graf, ant⸗ wortete Beauſire.§.

Ah! deſto beſſer, denn ſie mußte Sie ſehr beun⸗ ruhigen; zählen Sie übrigens nicht zu viel auf dieſe Er⸗ ſäufung. Es gibt tüchtige Taucher bei der Polizei, und ſo trübe oder ſo tief das Waſſer ſein mag, eine garſtige iſt immer leichter zu fiſchen, als eine ſchöne Perle.

Nun, ja, Herr Graf, abgeſehen von der Armuth, zu der wir herabgeſunken ſind

Fühlen Sie ſich glücklich... ſo daß Sie nur ein Tauſend Louis d'or brauchen würden, damit dieſes Glück vollſtändig wäre?

Die Augen von Nicole glänzten, die von Beauſire ſprühten Flammen.

Naͤmlich, rief der Letztere,wenn wir tauſend Louis d'or hätten, nämlich, wenn wir vierundzwanzigtauſend Livres hätten, würden wlr ein Landgut für die Hälfte der Summe kaufen, mit der andern Hälfte würden wir eine kleine Ite gründen, und ich würde Feldbauer!

Wie neinnatus.

o ſich Niecole ganz der Erziehung unſeres Kindes widmen konnte! k

Wie Cornela! Alle Wetter! Herr von Beauſire, das wäre nicht nur exemplariſch, ſondern auch ſehr rüh⸗ rend; Sie hoffen alſo nicht, ſo viel bei der Sache zu ge⸗ winnen, welche Sie in dieſem Augenblicke betreiben?